• Etwa 120.000 Menschen leben in Deutschland mit einem Stoma. Je nach Grunderkrankung unterscheidet man Darmstomata zur Ausscheidung von Stuhl und Urostomata zur Ausscheidung von Urin über die Bauchdecke. Dabei entsteht durch einen operativen Eingriff ein künstlicher Darm- oder Harnausgang. Dieser unterscheidet sich durch seine Lage von der natürlichen Position des Ausgangs und dadurch, dass die natürliche Verschlussfunktion nicht mehr vorhanden ist. Die betroffenen Patienten verlieren in der Folge ihre Kontinenz – die Fähigkeit, Harn oder Stuhl bewusst zu halten und zu entleeren.

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