• Stoma- und Katheterprodukte sind medizinische Hilfsmittel. Als Patient haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln, so wie es im Fünften Buch Sozialgesetzbuch, Paragraf 33 festgelegt ist. Sollten Sie eine Hilfsmittelversorgung benötigen, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse somit die Kosten hierfür. Die individuell erforderliche Hilfsmittelversorgung ist aufzahlungsfrei. Ihr Arzt stellt dabei die Notwendigkeit fest und kann ein Hilfsmittel verordnen, um:

    • den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern,
    • einer drohenden Behinderung vorzubeugen,
    • eine Behinderung auszugleichen,
    • eine Schwächung der Gesundheit zu beseitigen, die in absehbarer Zeit voraussichtlich zu einer Krankheit führen würde,
    • einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenzuwirken,
    • Krankheiten zu verhüten oder deren Verschlimmerung zu vermeiden,
    • Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.

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  • Flyer - Ihre Rechte auf einen Blick

    Der neue, kompakte Infoflyer (Stand: 06/17) gibt eine schnelle Übersicht zu zentralen Fragen der Patientenrechte bei der Inkontinenz- und Stomaversorgung.

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  • Was können Sie tun, wenn Sie Ihr Hilfsmittel nicht so erhalten, wie Sie es individuell benötigen?

    Als Patient haben Sie gesetzlichen Anspruch auf Versorgung mit den für Sie erforderlichen Hilfsmitteln (u. a. § 33 Sozialgesetzbuch V).


    Ihr Arzt darf ein Hilfsmittel verordnen, um:

    • den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern,
    • einer drohenden Behinderung vorzubeugen,
    • eine Behinderung auszugleichen,
    • eine Schwächung der Gesundheit, die in absehbarer Zeit voraussichtlich zu einer Krankheit führen würde, zu beseitigen,
    • einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenzuwirken,
    • Krankheiten zu verhüten oder deren Verschlimmerung zu vermeiden.
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  • Hilfsmittel gehören für immer mehr Deutsche zur regelmäßigen Gesundheitsversorgung. Von 2007 bis 2012 sind die Ausgaben für Hilfsmittel um 17 Prozent gestiegen. Insbesondere Inkontinenzhilfen steigen stetig in der Nachfrage. Im Barmer-Report belegen sie Platz 2 in der Hilfsmittel-Top-10-Liste. Nach Inhalations- und Atemtherapiegeräten gehören somit Inkontinenzhilfen zu der ausgabestärksten Produktgruppe der Krankenkassen.

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  • Um Kosten zu reduzieren, haben einige Krankenkasse wie die AOK Nordost die Versorgung von ISK-Anwendern mit so genannten Pauschalverträgen organisiert. Die bisherigen Verträge orientieren sich an den vom GKV-Spitzenverband festgelegten Maximalwerten, den Festbeträgen. Mit den Pauschalverträgen versuchen die Krankenkassen, die Versorgungskosten zu reglementieren. Die Festbeträge beziehen sich auf die Stückpreise der Einmalkatheter. Der Pauschalbetrag bezieht sich auf geschätzte Monatsmengen pro Patient.

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