• Einmal-Katheter für die ISK-Versorgung - beschichtet und gebrauchsfertig

    In Deutschland leiden bis zu neun Millionen Menschen unter Blasenfunktionsstörungen. Neurologische Erkrankungen, wie zum Beispiel Querschnittslähmung, Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfall, Spina bifida, sind häufige Auslöser. Um den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, wird der intermittierende (immer wiederkehrende) Selbstkatheterismus, kurz ISK, angewandt.

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  • Etwa 120.000 Menschen leben in Deutschland mit einem Stoma. Je nach Grunderkrankung unterscheidet man Darmstomata zur Ausscheidung von Stuhl und Urostomata zur Ausscheidung von Urin über die Bauchdecke. Dabei entsteht durch einen operativen Eingriff ein künstlicher Darm- oder Harnausgang. Dieser unterscheidet sich durch seine Lage von der natürlichen Position des Ausgangs und dadurch, dass die natürliche Verschlussfunktion nicht mehr vorhanden ist. Die betroffenen Patienten verlieren in der Folge ihre Kontinenz – die Fähigkeit, Harn oder Stuhl bewusst zu halten und zu entleeren.

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  • Was bringt Stoma-Trägern und Katheter-Patienten das HHVG?
    Das Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsgesetz (HHVG) ist am 11. April 2017 in Kraft getreten. Es enthält zahlreiche Regelungen zur Verbesserung der Qualität in der Hilfsmittelversorgung. So schließt das Gesetz für individuelle Hilfsmittel-Anfertigungen und für Hilfsmittel mit hohem Dienstleistungsanteil Ausschreibungen zukünftig aus. Das ist eine gute Nachricht beispielsweise für Patienten, die mit Stoma-Hilfsmitteln oder ableitenden Inkontinenzprodukten versorgt werden.

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